Ja, diese Frage stellt man sich am Anfang. Gerade eben habe ich so unglaublich viele Ideen, die ich gerne mal teilen würde. Vielleicht habe ich auch den Gedanken in meinem Kopf: „Wie lange wird es wohl dauern, bis mehr als 3 Menschen meinen Blog lesen?“. Aber dann dachte ich mir: „Irgendwie ist es doch auch egal.“ Solange ich Spaß daran habe und auch einfach mal Dinge zu Papier (oder auch am Tablet) bringe, die mir durch den Kopf schwirren, ist das für mich schon mal genug.
Vielleicht sollte ich ein paar Dinge über mich selbst erzählen, damit du hinter deinem Bildschirm schneller entscheiden kannst, ob das, was hier in meinem Blog so steht, etwas für dich sein könnte.
Ich bin 24 Jahre alt und schreibe hier als Fräncis (obwohl ä nicht geht und es so nur die Domain Fraencis werden konnte) und befinde mich gerade mitten im Leben. Neben peinlichen und frustrierenden Dating-Erlebnissen gehe ich fast täglich ins Krankenhaus, um meinem Job als Intensivkrankenschwester nachzugehen, und nein, ich stehe nicht auf Krankenschwesterrollenspiele und bin schon gar nicht scharf darauf, dich zu pflegen, wenn du einen Männerschnupfen hast. Ich sehe schon jetzt, dass ich vermutlich häufiger abschweifen werde und gegen den Rat meiner Deutschlehrerin – in kürzeren Sätzen zu schreiben – nicht nachgehen werde. Zurück zum Thema. Nach fast bewältigten Kindheits-, oder eher Jugendtraumata, die ich der Scheidung meiner Eltern zu verdanken habe, mache ich mich auf den Weg, mein Lebensziel, eine Ärztin zu werden, die es nicht auf das Geld oder sich Medfluencer nennen zu können, sondern eigentlich nur auf mehr Wissen abgesehen hat, zu erfüllen. Ja, und nebenbei versuche ich, die Kilos zu verlieren, von denen die Gesellschaft sagt, dass es zu viele seien, um überhaupt als normaler Mensch angesehen zu werden.
Ja, und so in etwa sollen sich die Themengebiete in meinem Blog auffächern oder erstrecken, oder wie auch immer. Von allem aus meinem Leben ein bisschen etwas und natürlich immer mit etwas Witz und viel Ironie. Ich werde mich auch meines großen Mundwerks bedienen, das meine Kollegen häufig als frech bezeichnen, und versuche, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, um meiner Leserschaft, die aktuell noch ich selbst bin, ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder ein Gefühl davon zu geben, nicht allein zu sein mit dem, was sie eventuell auch jeden Tag erleben.
Und um es schon vorab zu sagen, ich bin keine Künstlerin und habe in der Hinsicht auch keinen Plan, ebenso mache ich das hier zum ersten Mal. Natürlich könnte man so eine Seite vermutlich besser, anschaulicher, übersichtlicher und mit Komplementärfarben (ich dachte, ich werfe damit das Einzige schlaue Wort in den Raum, das ich in diesem Zuge kenne) gestalten, aber das ist vorerst nicht mein Ziel. Ich werde mir irgendwann Gedanken dazu machen, aber jetzt hatte ich erst einmal Lust zu schreiben.
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